Nichts geht über ein Picknick – Geht das umweltschonend?

In letzter Zeit steigen die Temperaturen draußen wieder mehr und mehr an. Auch wenn es noch ab und zu bewölktere Tage und auch mal Regen gibt, was unsere Wiesen und Wälder sehr freut, so nimmt auch die Fülle an Picknick-Decken auf unseren Grünflächen wieder zu.

Entspannt im Freien sitzen, frisches Obst und andere leckere Speisen vor sich aufbereitet haben – der Gedanke lädt zum Picknicken förmlich ein!

Aber wie genieße ich den Aufenthalt an der Natur, ohne der Natur damit zu schaden?

In diesem Beitrag verrate ich euch 8 Tipps und Tricks, wie ihr euren Picknick-Ausflug bestmöglich verbringen könnt und trotzdem nachhaltig bleibt!

Denn nicht alles was man draußen an der frischen Luft so treibt tut der Umwelt gut. Viele hinterlassen rücksichtslos Müll. Andere achten nicht auf geschützte Gebiete und nehmen sich zu viel raus. Gemeinsam mit der Umwelt leben, heißt auch sie zu schützen und sorgfältig mit ihr umzugehen. Das muss auch keine große Einschränkung sein. Die folgenden Tipps sollen nicht nur nachhaltige Lösungen darstellen, sie sind auch Alternativen für eine gewöhnliche, womöglich bereits langweilig gewordene Picknick-Routine!

1 – Auto zuhause lassen

In das Auto passt womöglich mehr hinein, wenn es um das richtige Picknick-Equipment geht. Allerdings verspürt man nach einem Spaziergang oder einer Fahrradtour doch viel eher ein Gefühl, dass man sich das leckere Essen auch gleich verdient hat! 

Packt euch einen Korb oder einen Rucksack und lasst das Auto mal zuhause stehen. Warum nicht einmal das Achtsam-Allroundpaket? Tut euch und der Umwelt einen Gefallen damit. Genießt den Spaziergang und die Fahrt mit dem Rad und spürt die Sonnenstrahlen auf der Haut. So erlebt ihr gleich auch noch ein Abenteuer.

An die schönsten Orte kann man sowieso nicht mit dem Auto hinfahren 😉

2 – Wiese ist nicht gleich Wiese

Vorsicht aber vor Orten, auf denen ein Picknick nicht geeignet oder sogar verboten ist. Nicht jede Grünfläche ist eine Wiese, die ihr auch für jeglichen Zweck benutzen könnt. Es gibt abgegrenzte Gebiete, welche unter Naturschutz stehen. Hier ist es ausdrücklich verboten euer Lager aufzustellen. Orientiert euch lieber an städtischen Parks oder Grünflächen, von denen ihr sicher wisst, dass hier Picknicken kein Problem ist. Weder ihr wollt den Ärger, noch sollen wegen euch negative Auswirkungen auf die Umwelt entstehen.

3 – Gabel, Messer, Löffel, …

Picknick macht erst so richtig Spaß, wenn die Essensauswahl auch dementsprechend groß ist. Die Auswahl muss schön bunt und lecker aussehen! Da kommt man oft nicht um Besteck herum. Wichtig hierbei, benutzt doch einfach euer normales Besteck von zuhause. Oft wird an dieser Stelle auf Plastik- oder Pappbesteck, sowieso Teller zurückgegriffen. Dieses landet dann im besten Fall im nächstgelegenen Abfalleimer, oder wird traurigerweise direkt an Ort und Stelle zurückgelassen. 

Dies ist überhaupt nicht notwendig, schließlich habt ihr ja Besteck zuhause. 

Denkt aber an eine Box, beispielsweise eine, in der vorher Essen war und welche am Ende des Picknicks dann leer ist und nutzt ganz einfach diese, um euer Besteck dann auch wieder sauber einpacken zu können.

 4 – Selfmade schmeckt besser!

Eine Alternative für gekaufte Getränkeflaschen ist eure Trinkflasche aus Glas oder Edelstahl. Wichtiger Vorteil: mischt euch euren individuellen Eistee zur Abkühlung an heißen Tagen.

Rezeptvorschlag:

  • 4 Eiswürfel
  • Pfefferminztee (kalt werden lassen)
  • 1 Scheibe Zitrone
  • 2 Blätter frische Minze
  • (optional) 1 TL Holundersirup

Vorsicht, lieber direkt zwei Flaschen machen, sonst ist sie sehr schnell leer!

5 – Alles „fresh“?

Der nächste Tipp ist ein Life Hack, den ihr nicht nur für das Picknick gut gebrauchen könnt. Gesunde Snacks wollen auch wie Fingerfood gegessen werden. Das heißt in kleine Häppchen schneiden und portionieren. Nach einigen Stunden können Karotte, Paprika, Gurke und Co. aber ganz schön blöd aus der Wäsche schauen. Um sie vor dem Austrocknen und damit vor dem weichwerden zu hindern, legt diese in ein Glas, welches ihr mit frischem kaltem Wasser gefüllt habt.

Gut verschließen oder bestenfalls auslaufsichere Gläser benutzen und losnaschen!

6 – Guten Appetit!

Wo wir gerade beim Thema Essen sind. Was eignet sich denn gut, für ein nachhaltiges Picknick? Hier könnt ihr gerne auf regionales und saisonales Obst und Gemüse vertrauen. Oft findet ihr kleine Stände am Straßenrand, die gerade jetzt leckere heimische Erdbeeren verkaufen. Wenn ihr wisst, wo sich ein solcher Stand versteckt, dann fahrt dort doch einfach mit dem Fahrrad vorbei auf eurem Weg zum Picknick. 

Darüber hinaus eignet sich auch immer eine Auswahl an Brot und Brötchen. Diese könnt ihr mit selbstgemachten Brotaufstrichen genießen. Dafür eignen sich Glasdosen hervorragend, die aus mehreren Fächern bestehen.

Für alle Naschkatzen sollten auch selbstgemachte Muffins oder Brownies im Gepäck sein, die sich super als Nachtisch eignen.

7 – Achte auch auf deinen Schutz!

Auf die Packliste für ein Picknick gehören neben leckerem Essen, kühlen Getränken und einer Decke auch Pflegeartikel für deine Haut! Sonnenstrahlen werden gerne mal unterschätzt, da hilft nicht nur viel trinken. Eine gute Sonnencreme, eine Sonnenbrille und vielleicht auch ein trendy Sonnenhut bieten dir Schutz und sorgen dafür, dass du am Abend nicht mit bösen Überraschungen daheim ankommst.

Auch vor Zecken solltest du dich in Acht nehmen. Fast jährlich erreicht uns die Nachricht, dass in den Sommermonaten wieder vermehrt Zecken vorhanden sind. Ein kontrollierender Blick auf Beine und Arme am Abend kann also nicht schaden.

8 – Aufräumen nicht vergessen

Wenn es dann wieder heißt, die Heimreise anzutreten, so solltet ihr den Platz genauso hinterlassen, wie ihr ihn vorgefunden habt. Vergesst also nichts und packt auch eventuell entstandenen Müll ein, oder entsorgt ihn anständig in einem dafür vorgesehenen Mülleimer. 

Habt ihr noch mehr Tipps für ein gelungenes und nachhaltiges Picknick? Darüber können wir uns gerne in den Kommentaren austauschen.

Außerdem würde mich interessieren: Wie reagiert ihr, wenn ihr Plastikmüll seht, den man offensichtlich zurückgelassen habt? Schreibt das doch mal in die Kommentare.

In letzter Zeit steigen die Temperaturen draußen wieder mehr und mehr an. Auch wenn es noch ab und zu bewölktere Tage und auch mal Regen gibt, was unsere Wiesen und Wälder sehr freut, so nimmt auch die Fülle an Picknick-Decken auf unseren Grünflächen wieder zu.

Entspannt im Freien sitzen, frisches Obst und andere leckere Speisen vor sich aufbereitet haben – der Gedanke lädt zum Picknicken förmlich ein!

Aber wie genieße ich den Aufenthalt an der Natur, ohne der Natur damit zu schaden?

In diesem Beitrag verrate ich euch 8 Tipps und Tricks, wie ihr euren Picknick-Ausflug bestmöglich verbringen könnt und trotzdem nachhaltig bleibt!

Denn nicht alles was man draußen an der frischen Luft so treibt tut der Umwelt gut. Viele hinterlassen rücksichtslos Müll. Andere achten nicht auf geschützte Gebiete und nehmen sich zu viel raus. Gemeinsam mit der Umwelt leben, heißt auch sie zu schützen und sorgfältig mit ihr umzugehen. Das muss auch keine große Einschränkung sein. Die folgenden Tipps sollen nicht nur nachhaltige Lösungen darstellen, sie sind auch Alternativen für eine gewöhnliche, womöglich bereits langweilig gewordene Picknick-Routine!

1 – Auto zuhause lassen

In das Auto passt womöglich mehr hinein, wenn es um das richtige Picknick-Equipment geht. Allerdings verspürt man nach einem Spaziergang oder einer Fahrradtour doch viel eher ein Gefühl, dass man sich das leckere Essen auch gleich verdient hat! 

Packt euch einen Korb oder einen Rucksack und lasst das Auto mal zuhause stehen. Warum nicht einmal das Achtsam-Allroundpaket? Tut euch und der Umwelt einen Gefallen damit. Genießt den Spaziergang und die Fahrt mit dem Rad und spürt die Sonnenstrahlen auf der Haut. So erlebt ihr gleich auch noch ein Abenteuer.

An die schönsten Orte kann man sowieso nicht mit dem Auto hinfahren 😉

2 – Wiese ist nicht gleich Wiese

Vorsicht aber vor Orten, auf denen ein Picknick nicht geeignet oder sogar verboten ist. Nicht jede Grünfläche ist eine Wiese, die ihr auch für jeglichen Zweck benutzen könnt. Es gibt abgegrenzte Gebiete, welche unter Naturschutz stehen. Hier ist es ausdrücklich verboten euer Lager aufzustellen. Orientiert euch lieber an städtischen Parks oder Grünflächen, von denen ihr sicher wisst, dass hier Picknicken kein Problem ist. Weder ihr wollt den Ärger, noch sollen wegen euch negative Auswirkungen auf die Umwelt entstehen.

3 – Gabel, Messer, Löffel, …

Picknick macht erst so richtig Spaß, wenn die Essensauswahl auch dementsprechend groß ist. Die Auswahl muss schön bunt und lecker aussehen! Da kommt man oft nicht um Besteck herum. Wichtig hierbei, benutzt doch einfach euer normales Besteck von zuhause. Oft wird an dieser Stelle auf Plastik- oder Pappbesteck, sowieso Teller zurückgegriffen. Dieses landet dann im besten Fall im nächstgelegenen Abfalleimer, oder wird traurigerweise direkt an Ort und Stelle zurückgelassen. 

Dies ist überhaupt nicht notwendig, schließlich habt ihr ja Besteck zuhause. 

Denkt aber an eine Box, beispielsweise eine, in der vorher Essen war und welche am Ende des Picknicks dann leer ist und nutzt ganz einfach diese, um euer Besteck dann auch wieder sauber einpacken zu können.

 4 – Selfmade schmeckt besser!

Eine Alternative für gekaufte Getränkeflaschen ist eure Trinkflasche aus Glas oder Edelstahl. Wichtiger Vorteil: mischt euch euren individuellen Eistee zur Abkühlung an heißen Tagen.

Rezeptvorschlag:

  • 4 Eiswürfel
  • Pfefferminztee (kalt werden lassen)
  • 1 Scheibe Zitrone
  • 2 Blätter frische Minze
  • (optional) 1 TL Holundersirup

Vorsicht, lieber direkt zwei Flaschen machen, sonst ist sie sehr schnell leer!

5 – Alles „fresh“?

Der nächste Tipp ist ein Life Hack, den ihr nicht nur für das Picknick gut gebrauchen könnt. Gesunde Snacks wollen auch wie Fingerfood gegessen werden. Das heißt in kleine Häppchen schneiden und portionieren. Nach einigen Stunden können Karotte, Paprika, Gurke und Co. aber ganz schön blöd aus der Wäsche schauen. Um sie vor dem Austrocknen und damit vor dem weichwerden zu hindern, legt diese in ein Glas, welches ihr mit frischem kaltem Wasser gefüllt habt.

Gut verschließen oder bestenfalls auslaufsichere Gläser benutzen und losnaschen!

6 – Guten Appetit!

Wo wir gerade beim Thema Essen sind. Was eignet sich denn gut, für ein nachhaltiges Picknick? Hier könnt ihr gerne auf regionales und saisonales Obst und Gemüse vertrauen. Oft findet ihr kleine Stände am Straßenrand, die gerade jetzt leckere heimische Erdbeeren verkaufen. Wenn ihr wisst, wo sich ein solcher Stand versteckt, dann fahrt dort doch einfach mit dem Fahrrad vorbei auf eurem Weg zum Picknick. 

Darüber hinaus eignet sich auch immer eine Auswahl an Brot und Brötchen. Diese könnt ihr mit selbstgemachten Brotaufstrichen genießen. Dafür eignen sich Glasdosen hervorragend, die aus mehreren Fächern bestehen.

Für alle Naschkatzen sollten auch selbstgemachte Muffins oder Brownies im Gepäck sein, die sich super als Nachtisch eignen.

7 – Achte auch auf deinen Schutz!

Auf die Packliste für ein Picknick gehören neben leckerem Essen, kühlen Getränken und einer Decke auch Pflegeartikel für deine Haut! Sonnenstrahlen werden gerne mal unterschätzt, da hilft nicht nur viel trinken. Eine gute Sonnencreme, eine Sonnenbrille und vielleicht auch ein trendy Sonnenhut bieten dir Schutz und sorgen dafür, dass du am Abend nicht mit bösen Überraschungen daheim ankommst.

Auch vor Zecken solltest du dich in Acht nehmen. Fast jährlich erreicht uns die Nachricht, dass in den Sommermonaten wieder vermehrt Zecken vorhanden sind. Ein kontrollierender Blick auf Beine und Arme am Abend kann also nicht schaden.

8 – Aufräumen nicht vergessen

Wenn es dann wieder heißt, die Heimreise anzutreten, so solltet ihr den Platz genauso hinterlassen, wie ihr ihn vorgefunden habt. Vergesst also nichts und packt auch eventuell entstandenen Müll ein, oder entsorgt ihn anständig in einem dafür vorgesehenen Mülleimer. 

Habt ihr noch mehr Tipps für ein gelungenes und nachhaltiges Picknick? Darüber können wir uns gerne in den Kommentaren austauschen.

Außerdem würde mich interessieren: Wie reagiert ihr, wenn ihr Plastikmüll seht, den man offensichtlich zurückgelassen habt? Schreibt das doch mal in die Kommentare.